Ins Gleichgewicht kommen - Ganzheitliche Ernährungsberatung

Wir werden zu dem – was wir essen, denken & fühlen.

Daniela Kögler ist ganzheitliche Gesundheitsberaterin und weitet den Gesundheitsbegriff aus. In diesem Blogbeitrag wird sie uns an ihrem Konzept von der richtigen "Ernährung" von Körper, Geist und Seele teilhaben lassen und beschreiben, wie wir ganzheitlich wieder ins Gleichgewicht kommen können: 

Wir wissen, wie wichtig eine bewusste, gesunde und ausgewogene Ernährung ist. Wir achten darauf, uns möglichst biologisch, frisch und unverarbeitet zu ernähren, sowie Pestizide und Konservierungsstoffe zu vermeiden. Zu viel Zucker und Salz vermeiden wir. So auch ungesunde Fette und einfache Kohlenhydrate. Vielleicht versuchen wir sogar tierische Produkte zu reduzieren, oder streichen sie komplett von unserem Speiseplan. Wir beschäftigen uns mit dem Säure-Basen-Haushalt, denn wir wissen, wie wichtig ein basisches Körpermilieu für uns ist. Der Wunsch zu „detoxen“ um uns von Ballast und Umweltgiften zu befreien, war noch nie so groß wie heute.

Aber nicht nur was wir uns von Außen zuführen, das was wir essen, atmen, hören und sehen, kann uns „vergiften“ oder belasten. Auch das, was nicht sichtbar ist, unsere Gedanken und Gefühle können uns genauso körperlich übersäuern und sogar krank und depressiv machen. Negative Gedankenmuster und Gefühle werden zu Süchten, Unzufriedenheit, emotionalem oder destruktivem Essverhalten, Essstörungen, Depressionen, Burn-out…

Deswegen ist es so wichtig, sich nicht nur auf die bewusste Ernährung zu konzentrieren, sondern auch auf die unterbewusste.

Seit wir uns mit Epigenetik beschäftigen, ist uns bekannt, dass wir unsere Gene mit der richtigen Ernährung quasi umprogrammieren können. Wir sind uns zudem der Kraft unserer Gedanken bewusst, mit der wir uns sogar heilen (Placebo-Effekt), aber auch krank machen können (Nocebo-Effekt). Doch auch was wir fühlen und wie wir uns fühlen hat einen extremen Einfluss auf unsere Lebensqualität und unsere Gesundheit.

ESSEN, GEDANKEN & GEFÜHLE WERDEN IM KÖRPER „EINGEBAUT“.

Ein Mensch besteht aus lauter einzelner Körperzellen. In unserem Blut befinden sich nicht nur Nährstoffe und Sauerstoff, sondern auch Hormone, welche u.a. durch Gedanken und Gefühle ausgelöst werden. Diese „Baumaterialien“ werden zu unseren Zellen transportiert und dort als „Information“ eingesetzt. Im Zellkern jeder Körperzelle befindet sich die DNA. Somit dringen nicht nur Nährstoffe und der Sauerstoff in die Zellen ein, sondern auch Hormone. Der Zellzwischenraum ist Nährstoff- und Mülldepot in einem. Führen wir mehr zu, als der Körper verarbeiten kann, nehmen wir nicht nur an Gewicht zu. Unser Körper wird quasi zugemüllt, sprich übersäuert. Sind wir dann noch vermehrt Stresssituationen ausgesetzt, verhindern die ausgeschütteten Hormone die Verarbeitung und Verdauung der Nahrung. Der Stress hindert die körperliche Verdauung und belastet uns zusätzlich psychisch.

BEWUSST’SEIN UND UNTERBEWUSST’SEIN FÜHREN ZUM GANZ’SEIN

Körper, Geist & Seele: Die drei Grundtypen in Balance bringen 

Ziel ist es, die drei Anteile Körper, Geist und Seele in uns ins Gleichgewicht zu bringen, indem wir sie ausgewogen nähren. Jeder neigt zu einem Grundtypus, den wir erkennen und in Balance bringen können.

Typ 1 - Körper: Sportler, Model…

Sind wir zu viel im „Körper“, suchen wir Gesundheit und Glück überwiegend in körperlichen Dingen wie Nahrung, Sport… Diese Menschen neigen oftmals dazu, nur auf Nährstoffe, Kalorien und die Nahrung von Außen zu achten. Diverse Nahrungsergänzungsmittel nehmen einen großen Stellenwert ein. So auch ein perfekter Körper, Make Up und Bewegung. Sie denken ihre Zufriedenheit in einem perfekten Aussehen zu finden. Dieser Typ Mensch sucht Heilung/Energie in Form von Nahrung oder Sport.

Typ 2 - Geist: Geschäftsmann/-frau

Sind wir zu sehr im Geist (Kopf), machen wir uns sehr viele Gedanken. Wir versuchen alles rational zu begreifen und logisch verstehen zu wollen. Zu kopflastig orientierte Menschen denken häufig, dass sie die Veränderungen der äußeren Umstände in Balance bringen wird. Gewisse materielle Leistungen oder Gegenstände: Erfolg, Geld, Ansehen, Schulbildung usw. Menschen die zu sehr im Außen, bzw. im Kopf sind, haben ihre Gefühle häufig weggesperrt. Nicht selten sind sie beruflich aber sehr erfolgreich, gerade auch deshalb, weil sie nur auf ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse achten. Häufig lassen sich hier narzisstische Züge feststellen. Dieser Typ Mensch sucht Heilung/Energie in Form von Erfolg.

Typ 3 - Seele: Künstler

Menschen die zu sehr in der „Seele“ (Unterbewusstsein) sind, neigen dazu, materielle Dinge und übertriebene Kosmetik abzulehnen. Oftmals geben sie die Verantwortung für ihr Leben an eine „höhere Macht“ ab. Dann wird häufig selbst zu wenig für die Verwirklichung der Ziele getan. Es fehlen Durchsetzungsvermögen und Geschäftsdenken. Dafür haben sie eine sehr gute Intuition und ein Gespür für Menschen. Sind sehr liebevoll, naturverbunden und tierlieb. Suchen Heilung und Antworten in der Spiritualität.

Keiner dieser besagten Grundtypen, sowie die Neigungen sind negativ. zu betrachten. In jedem verbirgt sich etwas Gutes und der Gegenpol. Eine Einheit werden wir, wenn alle drei dieser Anteile in Balance sind. Ernährung und Bewegung ist wichtig. So machen auch gewisse Nahrungsergänzungsmittel durchaus Sinn. Doch hier sollte auch auf das Gefühl, die Intuition gehört werden, die sagt, was wir brauchen, oder was wir essen sollten, statt nur Kalorien zu zählen. Denn jeden Tag ist der Körper vielleicht nicht immer gleich. Auch ein gewisses Geschäftsdenken, sowie professionelles Auftreten ist wichtig, um sich in dieser Welt behaupten zu können. Aber auch ein Urvertrauen und das Vertrauen auf die Intuition und die Gefühle. Deshalb sollten wir mit allen Anteilen in uns im Einklang sein.

WIR SIND KÖRPER, GEIST & SEELE! Alle drei brauchen „Futter“!

körper geist seele

In unserem Leben dreht sich alles darum, Energie aufzunehmen, zu verarbeiten und die Reste wieder auszuscheiden. Das ist nicht nur beim Essen so. Sondern auch Situationen, die Gefühle in uns hervorrufen, sollten emotional verdaut werden.

Wir sollten nicht mehr zuführen, als wir benötigen und verarbeiten können. Dabei kommt es leider häufig zu Verwechslungen. Den Nährstoff „Liebe“ beispielsweise können wir nicht mit der Nahrung zu uns nehmen. Und auch Sorgen oder Trauer lassen sich nicht mit Nahrung verarbeiten. Doch da wir Menschen emotionale Wesen sind, schaffen wir es nicht, Essen und Emotionen zu trennen. Das ist auch gut so. Denn dadurch können wir, wenn wir uns ins Gleich’gewicht gebracht haben, sowohl das Leben, als auch das Essen in vollen Zügen und bewusst genießen. Doch bevor das geht, sollten wir lernen zu differenzieren, nach welcher Energie wir hungern und alle Anteile in uns ausgewogen ernähren. Denn wir sind der Körper, welcher mit allen Sinnen Nahrung aufnehmen kann: Essen über den Mund, Cremes über die Haut, Luft und Düfte über die Lungen, Musik mit den Ohren… Der Geist (Psyche), welcher positive Gedanken & Glaubenssätze braucht und negative Denkmuster und Programmierungen aus der Kindheit ablegen sollte. In jedem von uns steckt aber auch die Seele, welche nach positiven Gefühlen wie Liebe & Freude hungert. Sie möchte lieben, kindliche Freude leben und erfüllt werden. Freude & Liebe im Leben sind sehr nahrhaft.

Man kann sich die Nahrung die wir benötigen als 100% Energie vorstellen, die wir täglich zu uns nehmen sollten. Aber die 100% Energie sind eben nicht nur in Form von physischer Nahrung zuzuführen. Essen wir körperlich zu viel, herrscht wohl ein Mangel auf einer der anderen beiden Ebene. Verlagern wir sie auf alle 3 Anteile (Körper, Geist & Seele), kommt unser Gewicht und unser Leben automatisch ins Gleich’gewicht. 

NAHRUNG FÜR DEN KÖRPER

Wir wissen wie wichtig eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise ist. Unser Essverhalten beeinflusst unsere Psyche. Aber auch andersherum. Doch eines sollten wir bei der körperlichen Nahrungsaufnahme nicht verg’essen. Wir nehmen Nahrung nicht nur mit dem Mund auf. Auch unsere Haut muss das verarbeiten, was wir auf sie cremen. Es dringt von der Oberfläche in unseren Körper ein. Und unser Körper muss es „verdauen“, bzw. verarbeiten. So auch Berührungen. Auch nehmen wir mit jedem Atemzug Sauerstoff in uns auf. In jeder Zelle unseres Körpers befinden sich nicht nur Nährstoffe, sondern eben auch Sauerstoff. Angereichert mit den Inhaltsstoffen, welche in der Luft liegen – nutzen wir unserem Körper, oder wir schaden ihm. Auch die Augen und die Ohren nehmen Sinnenseindrücke wahr und müssen diese verarbeiten. Wenn wir uns all dieser physischen Nahrung bewusst werden, verstehen wir etwas besser, warum wir unseren Körper häufig unbewusst überfordern. Auch durch Sport geben wir neue Impulse, die verarbeitet werden müssen (Muskelaufbau, Abbau von entstandener Säure usw). Es zählt weitaus mehr zur körperlichen Nahrung, als wir uns bewusst waren. Wir konsumieren ständig und mit allen Sinnen. Das muss alles verarbeitet werden. 

NAHRUNG FÜR DEN GEIST – POSITIVE GEDANKEN & GLAUBENSSÄTZE


Unser Geist ist unser Verstand und unsere Psyche. In unserem Kopf befindet sich die Summe aus allen Erfahrungen die wir gesammelt haben, sowie jeglichem Wissen, welches wir uns im Laufe der Zeit angeeignet haben. Die Macht unserer Gedanken und die Fähigkeit zu denken, können in unserem Leben sehr hilfreich sein. Ein gewisses Geschäfts’denken hilft um Ideen zu realisieren. Wenn uns eine Angelegenheit aber „Kopfzerbrechen“ bereitet oder Gedanken uns zermürben, dann sollten wir unseren Gefühlen mal wieder mehr Gehör schenken. Denn die richtigen Entscheidungen treffen wir dann, wenn Gedanken & Gefühle zusammenarbeiten.

Unser Geist sollte täglich mit den richtigen Informationen gefüttert werden. Positive Glaubenssätze und eine optimistische, mentale Einstellung helfen uns dabei, auf unser Leben positiv einzuwirken. Die Psyche heilt, wenn wir Vergangenes abschließen können.

NAHRUNG FÜR DIE SEELE (UNTERBEWUSSTSEIN) – POSITIVE GEFÜHLE
Die Seele von uns Menschen hungert nach mehr als nach körperlicher Nahrung. Jedes Baby würde sterben, wenn es „nur“ gefüttert werden würde, ohne auch Liebe zu bekommen. Essen nährt und füllt uns von außen. Gedanken und Gefühle entstehen in uns und nähren uns von innen heraus. Sind sie positiv, er’füllen sie uns. Negative hingegen müssen „verdaut“ werden. Unser Magen macht das wenn wir essen automatisch. Mit den Gefühlen sieht es da anders aus. Um die müssen wir uns selbst kümmern. Dafür gibt es kein „Verdauungsorgan“. Trauer können wir ausscheiden, indem wir weinen. Leider tun wir das im Erwachsenenalter viel zu selten. Schmerz den wir immer wieder schlucken, kann uns nicht verlassen und belastet uns. Man sagt nicht umsonst, dass einem „etwas im Magen liegt“.

Deswegen sollten wir uns vor Augen führen, was wir nicht nur über den Mund zu uns führen. Denn wir werden zu dem – was wir essen, denken & fühlen.

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