Rezept für roh veganen Wildkräuter-Hanf-Dip 

Heute begrüße ich Ute Ludwig von Nordisch Roh. Ute ist ganzheitliche Ernährungsberaterin und hat sich auf nährstoffreiche Rezepte aus Wildkräutern, Sprossen und weiteren Superfoods konzentriert. Ich finde, dass sie perfekt zu AHO passt. Deshalb habe ich sie gefragt, ob sie ein besonderes Dip-Rezept aus regionalen Wildkräutern und geschälten Hanfsamen mit uns teilen möchte. Diesen einfach gemachten Dip wird euch Ute in diesem Gastbeitrag vorstellen. Vorab möchte ich Ute aber gerne ein paar Fragen stellen. 

Wenn du direkt zum Rezept für den Wildkräuter-Hanf-Dip möchtest, kannst du einfach runter scrollen. 

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Warum ernährst du dich hauptsächlich roh vegan? 

Ich bin in meiner Studentenzeit mit Anfang 20 durch meinen Vater auf diese Ernährungsform aufmerksam geworden und nachdem ich das erste mal auf Rohkost umgestiegen bin und wirklich erfahren habe, welch großen Unterschied es macht, wie wir essen, hat mich die Faszination nicht mehr losgelassen. Ich denke heute mehr denn je, dass wir als Menschen uns wieder mehr mit der Natur verbinden dürfen, um wieder zu begreifen, dass auch wir ein Teil von ihr sind. Es geht gar nicht nur um optimale Nährstoffe (darum geht es natürlich ganz klar auch), sondern letztlich um die Frage: Was macht uns als Menschen eigentlich aus und gibt es sowas wie ein artgerechtes Menschsein? Wie können wir uns auf allen Ebenen - Körper, Geist und Seele, umfassend nähren und dabei in Harmonie mit uns selbst, unseren Mitmenschen und der Umwelt stehen?

Was ist dir bei bewusster Ernährung wichtig? 

Mir geht es gar nicht so sehr um die Debatte “vegan oder nicht vegan”. Ernährung ist für mich eine Frage des Bewusstseins, aber auch des Wahrnehmens der eigenen Körperintelligenz. Wo kommen unsere Lebensmittel her? Wie sieht die Produktionskette aus? Wie nahrhaft sind diese? Was brauche ich gerade, was tut mir gut? Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesen Fragen automatisch bei einer überwiegend vollwertig pflanzenbasierten Ernährung landen.

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Wieso sind Sprossen und Keimlinge so oft in deinen Rezepten zu finden? 

Ganz einfach deshalb, weil diese für das pure Leben stehen. Der Aspekt der Lebendigkeit ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Aspekt, wenn wir uns mit Ernährung beschäftigen. Vielleicht sogar so etwas wie ein Gradmesser für Qualität. Aus meiner Erfahrung mit mittlerweile hunderten Klienten kann ich sagen, dass die Hinwendung zu lebendiger und natürlicher Nahrung auch uns als Wesen lebendiger und natürlicher werden lässt - sofern wir dazu bereit sind. Es gibt kaum ein lebendigeres und nährstoffreicheres Lebensmittel als Sprossen und Keimlinge. 

Roh Vegan in Norddeutschland, ist das nicht zu kalt? 

Es ist auch mit gekochter Nahrung zu kalt hier! :) ;)
Nein, Spaß beiseite. Für mich persönlich muss und sollte Rohkost nicht dogmatisch gelebt werden. Gekochte Nahrung hat ebenfalls Qualitäten, die wir nicht unterschätzen sollten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine etwa 70-80%ige Rohkost für die meisten Menschen wirklich gewinnbringend und praktikabel ist. Gute, gekochte Nahrung sorgt nicht nur für den vermeintlich wärmenden Effekt, sondern auch für unser seelisches Wohlbefinden und die sinnvolle Ergänzung mit wichtigen Proteinen oder auch komplexen Kohlenhydraten, zu denen ja zum Beispiel auch eure Nudeln gehören. 

Und jetzt stell ich euch ein ganz besonderes Rezept vor. Viel Spaß dabei! 

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Rezept für roh veganen Wildkräuter-Hanf-Dip

Zutaten für 2-4 Personen:

  • 130 g Cashews
  • 60 g geschälte Hanfsamen
  • 200 ml Kokosmandelmilch, roh*
  • 3/4 TL Salz
  • Saft 1 Limette
  • 1 EL Apfelessig
  • 70 g verfügbare Wildkräuter, z.B. Giersch, Löwenzahn, Taubnessel, Knoblauchrauke, Gundermann, Klettenlabkraut
  • Pfeffer zum Abschmecken

*alternativ eine andere Pflanzenmilch wählen 

Cashews mindestens 2 Stunden einweichen.
Anschließend mit den Hanfsamen, der Kokosmandelmilch, Salz, Limettensaft und Apfelessig in den Hochleistungsmixer geben und glatt mixen. In eine Schüssel füllen.

Wildkräuter fein hacken. Dazu, wer hat, auch die Küchenmaschine mit S-Messer verwenden.

Die gehackten Wildkräuter zur Cashew/Hanf-Creme geben und unterheben. Mit Pfeffer abschmecken. Je nach Wildkräuterprofil kann der Dip sehr unterschiedlich schmecken.

Dazu schmecken die AHO Curry Cracker einfach fantastisch!

Hinweis: Ich fermentiere die Cashew/Hanf-Creme vor dem Weiterverarbeiten gerne, so wird sie bekömmlicher, lebendiger und bietet nützliche Bakterien für den Darm. Dazu Cashews, Hanfsamen und Kokosmandelmilch zunächst glatt mixen, anschließend zwei Kapseln eines probiotischen Pulvers (Stamm Acidophilus) hinzufügen und über Nacht fermentieren lassen. Erst am nächsten Tag wie beschrieben weiter verarbeiten.

Zu guter letzt: Ute, warum arbeitest du mit AHO zusammen? 

Die Philosophie und das Wissen hinter AHO entsprechen wirklich zu hundert Prozent meinem eigenen Wertesystem und Wissensstand. Als ich damals mit Rohkost angefangen habe, wäre eine Firma wie AHO in Deutschland nicht denkbar gewesen und so steht AHO für mich definitiv auch für einen bereits stattgefundenen Wandel im Bewusstsein der Menschen. Das gibt mir wirklich Hoffnung für die Zukunft. Mal ganz abgesehen davon sind die Produkte einfach so lecker und selbst als vielfach ausgebildete Raw Chefin würden mir Cracker aus Urdinkelsprossen in dieser sauberen Verarbeitung nur schwer gelingen. 

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