FAQ

Sind AHO Produkte vegan?

Ja, alle AHO Produkte sind vegan.

Sind AHO Cracker glutenfrei?

AHO Cracker sind aus dem Urdinkel "Oberkulmer Rotkorn" und somit nicht glutenfrei.

Werden die Sprossen regelmäßig auf Keime untersucht?

Nach jeder Charge gibt es bei uns eine Laboranalyse, welche die mikrobielle Reinheit zu 100% bestätigen muss, damit wir sicher stellen, dass keine Keimbelastung in unseren Produkten vorliegt. Alle AHO Produkte sind sicher und nicht mit Keimen belastet. Der kontrollierte Keimprozess und das Ankeimen von Saaten führt durch unsere kontrollierte Keimung nicht zur Keimbelastung.

Was heißt "ökologischer Versand" bei AHO?

Normalerweise wird im Versand viel Füllmaterial benutzt, welches nicht ökologisch ist wie Styropor oder Plastik. Auch das Klebeband zum verschließen der Pakete ist meist nicht aus Papier, sondern aus Kunststoff. Bei AHO verwenden wir 100% ökologisches recyceltes Versandmaterial mit Papierklebenband und ohne Plastik. Zudem versenden wir mit DHL GoGreen, dort werden die CO2-Emissionen ausgeglichen und dadurch haben wir einen klimaneutralen Versand, den es bei anderen Versanddienstleistern nicht gibt. Da wir direkt an die Kunden verschicken (DTC), haben wir weniger Versand-Aufwand. Wenn du im Bioladen oder im Supermarkt einkaufst, muss vorher alles mit Plastik umhüllt in Rollcontainern vom Großhandel geliefert werden. Deshalb wurden 3 Lagerplätze gebraucht, die separat beheizt oder gekühlt werden müssen (1. Produzent ➝ 2. Großhandel ➝ 3. Filiale). Bei unserem Direktversand sparen wir somit aktiv Versandmaterial, versenden ökologisch und verzichten auf umständige Lieferketten.

Wer steckt hinter AHO?

Das Food Startup AHO wurde 2020 von Alexander Wies gegründet. Zusammen arbeitet und lebt er mit seinem Team in einem Haus im Wald im Weserbergland. Die AHO.BIO GmbH hat 13 Mitarbeiter:innen, die in Handarbeit nährstoffreiche Lebensmittel aus Sprossen in ihrer eigenen Manufaktur herstellen.

Was bedeutet der Ausdruck ‘AHO’ eigentlich?

Von Anfang an war es uns das Wichtigste, dass AHO alle Werte verkörpert, die wir auch privat leben möchten. Deshalb ist bei AHO alles bio, vegan und plastikfrei, die Produkte sind vollwertig und wir arbeiten mit lokalen Bio-Landwirten aus Deutschland zusammen, damit Transportwege eingespart werden. Aus diesem Grund haben wir unser Startup „AHO“ genannt. „AHO“ ist ein indigenes Wort aus Lateinamerika und drückt eine vollkommene Bestätigung aus. Also heißt „AHO“ etwas mehr als nur „Ja". Früher wurde im Redekreis „AHO“ gesagt, nachdem eine Person in der Gruppe gesprochen hatte, sie gehört und bewusst wahrgenommen wurde. Dieses hundert prozentige „Ja“ möchten wir nicht nur privat, sondern auch im Arbeitsalltag sagen können. Die langfristige Vision unseres Startups haben wir somit im Namen fest verankert.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, AHO zu gründen?

Gemeinsam mit seinem besten Freund Jannis hat Alex 2012 eine ziemlich lange Reise nach Lateinamerika angetreten. Letztlich haben sie ihre Sachen gepackt und sind 3 Jahre auf einer lateinamerikanischen Vulkaninsel inmitten eines Süßwassersees geblieben. Dort hatten die zwei Freunde eine intensive Naturerfahrung und haben sich mit ursprünglicher Ernährung auseinandergesetzt. Jannis musste währenddessen für sein Fernstudium in Philosophie tausende Jahre alte Texte lesen. In einem dieser Texte fand er ein Rezept für sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen. Die Jungs experimentierten und erschufen ihre eigene Rezeptur. 2015 kamen sie zurück nach Deutschland und bauten den Prozess mit Dörrgeräten nach, so dass der Sprossenbrei bei 42°C für ganze 2 Tage schonend getrocknet wurde. Immer mehr Freunde und Bekannte bekamen Wind von der Idee und wollten die gedörrten Sprossen Cracker irgendwie bekommen. Aus dieser Idee wurden die AHO Cracker geboren und wir haben eine Firma gegründet. Mit der Zeit haben wir weitere nachhaltige Superfoods aus nährstoffreichen Sprossen ins Sortiment genommen.

Die Nutzung von lokalen Rohstoffen liegt Euch sehr am Herzen. Wie sieht die Zusammenarbeit mit lokalen Produzent:innen genau aus?

Die Zusammenarbeit sieht so aus, dass wir direkt zum Feld fahren und uns die Rohstoffe anschauen. Unser Hauptlieferant ist ca. 30 km Luftlinie entfernt. Der traditionelle Biohof ist idyllisch und wir fühlen uns dort sehr wohl. Die goldenen Leinsamen für AHO werden z.B. nicht nur nicht gespritzt. Die Wildkräuter zwischen den Pflanzen dürfen stehen bleiben. Der achtsame Umgang mit der Natur ist uns extrem wichtig und durch die Wildkräuter zwischen den blauen Lein-Blumen können viele wichtige Insekten weiter leben. Auf großen Monokulturfeldern der modernen Bio-Landwirtschaft ist dies nicht mehr möglich. Im Rossmann oder DM ist ja jede in Plastik verpackte Leinsaat aus Kasachstan oder China. Da sind nicht nur die Verpackungen und die Transportwege umweltschädlich. Auch die achtsame Anbauweise ist auf diesen Monster-Bio-Plantagen wirklich nicht gewährleistet.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft (von AHO)?

Für AHO wünschen wir uns, dass wir die dezentralisierte Nahrungsmittelproduktion hier in unserem Dorf erhalten können. Wir schaffen Arbeitsplätze im ländlichen Raum fernab von urbanen Metropolen. Hippe Startups platzieren sich ja üblicherweise gerne in Berlin, Hamburg, Köln, München oder Leipzig. AHO sitzt in der Pampa und das ist auch gut so. Wir können mit dem Fahrrad aus dem Wald den Berg runter rollen und sind bei der Arbeit. Hier fühlen wir uns wohl. Da, wo heute die Produktionshalle von AHO ist, war früher eine Schweinemast. Aus Tierhaltung wurde veganes Food Startup. Für uns ist das zukunftsweisend und der einzige Weg um wirklich enkeltauglich zu wirtschaften. Wir möchten nicht expandieren und auf keinem Fall in irgendein Industriegebiet umziehen. Bald haben wir unsere selbstdefinierte Wachstumsgrenze erreicht. Darüber hinaus haben wir keine wirtschaftlichen Wachstumsbestrebungen. Auf sozialer und ökologischer Ebene wollen wir AHO weiter optimieren, aber der finanzielle Anreiz ist nicht im Fokus von AHO. Deswegen wünschen wir uns für die Zukunft, dass wir AHO als wachstumsneutrales Kleinunternehmen vor Ort stabil etablieren können.