FAQ

Häufig gestellte Fragen
 
Ja, alle AHO™ Produkte sind vegan, da wir als Gründer persönlich überzeugt sind, dem Mensch die bestmögliche Ernährung zu ermöglichen.
 

Ja, alle Zutaten für AHO™ Cracker sind aus kontrolliert biologischem Anbau. Das deutsche Steinsalz aus Ur-Meeren besitzt keine Bio-Zertifizierung, da Salze gewöhnlicherweise keine Zertifizierung besitzen/bekommen.

 
Ja, AHO™ Cracker sind zu keinem Zeitpunkt der Verarbeitung über 42°C erhitzt worden. Weder bei der Zubereitung der Zutaten, noch beim Trocknen im Dörrgerät. Uns als Gründer ist es wichtig, ein Lebensmittel anzubieten, was nie aus seinem natürlichen Urzustand gebracht wurde.
 
Die geschälten Hanfsamen kommen aus Norddeutschland von lokalen Bio-Landwirten. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Hanfbauern. Die Felder mit dieser wunderbaren Nutzpflanze sind wunderschön und wir freuen uns, dass wir mit den geschälten Hanfsamen ein echtes lokales Superfood aus Deutschland bei AHO anbieten können.
 
Wir nutzen als Grundzutat für unsere roh-vegane Sprossencracker das Urgetreide „Oberkulmer Rotkorn“. Dieses Getreide ist sehr ursprünglich und unverzüchtet. Oberkulmer Rotkorn hat keine Weizeneinkreuzungen. Oberkulmer Rotkorn hat eine andere Aminosäurenstruktur als Weizen oder z.B. moderner Dinkel. Im Backpotential (Backvolumen, Sedimentationswert, Glutenindex) ist es anderen Dinkelsorten aus dem Bio-Anbau deshalb deutlich unterlegen und in modernen Backwaren nicht genutzt.
Offiziell ist unser Produkt allerdings nicht „glutenfrei“ und wir weisen auf unserer Packung entsprechend der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung darauf hin, dass unsere Urdinkelsprossen „eine Weizenart“ sind. Letztlich dürfen wir keinen ärztlichen Rat aussprechen und es wäre optimal, wenn bezüglich der individuellen Verträglichkeit ein Mediziner kontaktiert wird. Privat haben mehrere unserer Kunden, die angegeben haben, eine "Glutenunverträglichkeit" zu haben, AHO Cracker getestet und bisher hatte niemand ein Problem, sondern sogar eine sehr gute Verträglichkeit. Wir konnten unsere AHO Cracker privat auch an einer Person testen, die eine bestätigte Zölliakie hat und auch diese Frau hatte keinerlei Probleme mit unseren AHO Crackern. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass wir aus dem Urdinkel einen Keimling wachsen lassen. Die Urdinkel-Sprossen bauen deshalb weitere verdauungshemmende und demineralisierende Stoffe wie Phytinsäure ab und sind dadurch besser verträglich. 

AHO™ Cracker sind nicht glutenfrei. Jedoch ist in gekeimtem Urdinkel (Oberkulmer Rotkorn 0,01% Weizenkreuzungen) ein wesentlich geringerer Anteil an Gluten als in herkömmlichen Getreideprodukten. Gluten aus Urdinkel scheint eine andere Wirkung auf den Körper zu haben als konventionelles Weizengluten. Hierzu ein Zitat von Histavino:

„Reine Dinkelsorten wie Roter Tiroler, Ebners Rotkorn, Neuegg, Weisskorn, Schwabenkorn, Holstenkorn, Bauländer Spelz, Ostro, Oberkulmer Rotkorn und Altgold hingegen werden oftmals trotz Dinkel Gluten von Menschen mit einer Glutenintoleranz vertragen.“
Quelle: https://www.histavino.com/alles-zu-gluten-und-laktose/dinkel-gluten-ein-besonderes-klebereiweiss
 
Ja, wir von AHO™ legen großen Wert auf einen regionalen Bezug der Zutaten. Deswegen kommen die vier Hauptbestandteile Urdinkel (Oberkulmer Rotkorn), Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Steinsalz (aus dem Ur-Meer) aus deutschem Anbau. Demnach besteht der Cracker AHO™ Raw Natur Cracker ausschließlich aus deutschen Zutaten.
 
Ja, unsere Standbeutel sind zu 100% kompostierbar. Die Verpackung ist biologisch abbaubar, weil sie ausschließlich aus pflanzlichen Stoffen besteht. Das äußere Material ist unbehandeltes Papier sogenanntes Kraftpapier (kann durch die naturbelassene Verarbeitung immer andere Farben haben). Das innere Material ist eine Folie aus Cellulose. Der Druckverschluss ist ebenfalls aus Cellulose gefertigt und somit kann der ganze Beutel komplett biologisch abgebaut werden, ohne der Natur zu schaden.
 
Ja, wir möchten alle Kunden unterstützen, die gänzlich ohne Verpackungsmüll leben möchten (Zero-Waste). Wir versenden die Cracker in Papierbeuteln als Nachfüller, um die Hygiene und Qualität des Produktes zu garantieren. Wir bitten alle Kunden, die unser Produkt unverpackt erhalten, es luftdicht zum Beispiel in einer Glas-Aufbewahrungsbox an einem trockenen und kühlen Ort zu verstauen, damit das Produkt noch lange frisch bleibt. Bitte nicht im Kühlschrank aufbewahren. Bitte nicht gemeinsam mit feuchtem Gemüse und Salat in einer Aufbewahrungsbox einschließen, falls das Produkt noch länger halten soll. Die Feuchtigkeit, die von frischen Lebensmitteln und Kühlschränken ausgeht, kann die Konsistenz des Crackers verändern und aufweichen.
 
AHO™ Cracker halten sich in ihrer Originalverpackung bis zu 12 Monaten. Auf jeder Originalverpackung findet ihr einen Stempel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Unverpackte AHO™ Cracker sollten nach Erhalt sofort verzehrt werden. Für eine Lagerung innerhalb von Aufbewahrungsboxen können wir keine Angabe geben, da es darauf ankommt, wie oft die Box geöffnet und geschlossen wird und was noch innerhalb der Box liegt. Hier ein paar Tipps zur Aufbewahrung für unverpackte AHO™ Cracker:
  • Bitte nicht im Kühlschrank aufbewahren, da im Kühlschrank eine zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, die die Cracker aufsaugen. Der Cracker wird weich und feucht im Kühlschrank. Er verliert seinen Biss.
  • Bitte nicht gemeinsam mit Obst, Gemüse und Salat in eine geschlossen Aufbewahrungsbox legen, da der Cracker die ausgehende Feuchtigkeit der frischen Lebensmittel aufsaugt und weich wird.
 
Der kompostierbare Standbeutel aus Papier und innenliegender Cellulosefolie von AHO™ Cracker wird nach Aussagen des Verpackungsherstellers am besten im Restmüll entsorgt. 
 
Die AHO™ Cracker sind gedörrt und haben somit einen sehr geringen Anteil an Feuchtigkeit. Dank des wiederverschließbaren Beutels sind deine Cracker auch lange nach dem ersten Öffnen noch haltbar. Wichtig ist, dass du die Cracker trocken lagerst und den Verschluss richtig gut verschließt.
 
Die meisten Menschen kennen als Alternative zur klassischen Pasta aus Weizenmehl nur Vollkornnudeln. Wir haben eine Alternative aus Sprossen entwickelt: Buchweizensprossen Pasta und Dinkelsprossen Pasta. Der Buchweizen/Dinkel ist gekeimt und hat von daher mehr Vitamine und weniger demineralisierende Phytinsäure als nicht gekeimter Buchweizen/Dinkel: mehr Mikronährstoffe, weniger Antinährstoffe. Zudem wird die eher schwer verdauliche Stärke in einfache verdauliche Disaccharide umgewandelt. Um die Vitamine möglichst gut zu erhalten, wird die Buchweizensprossen/Dinkel Pasta schonend bei 42°C gedörrt.
 
Theoretisch kann die Pasta auch roh gegessen werden, in dem sie in 40°C warmes Wasser eingelegt wird. Manche Kinder mögen die Buchweizensprossen Pasta sogar einfach "knackig" und essen sie ohne Einweichen direkt aus der Tüte. Das ist bei unserer Sprossen Pasta durch den Keimprozess alles kein Problem. Wir empfehlen auf der Packung jedoch eine sehr geringe Kochzeit von maximal 3 Minuten. In dieser Zeit reduzieren sich die B-Vitamine nur minimal und der elementare Vorteil der reduzierten Phytinsäure wird weiter verstärkt. Der Vorteil der abgebauten Stärke bleibt ebenfalls erhalten.
 
Unsere AHO™ Cracker werden aus Bio-Urdinkel, welcher von regionalen Kleinbauern angebaut wird, hergestellt. Aus dem Urdinkel werden über mehrere Tage Sprossen gezogen. Durch das wertvolle Ankeimen potenzieren sich Vitamine und Antinährstoffe werden abgebaut. Anschließend verarbeiten wir die Urdinkelsprossen in Handarbeit in unserer kleinen Manufaktur im Weserbergland. Der Sprossenteig wird für ganze 2 Tage bei nur 42°C schonend gedörrt, damit die Nährstoffe erhalten bleiben und ein echt lokales Superfood entsteht. Danach verpacken wir die AHO Cracker in einer plastikfreien und kompostierbaren Verpackung, die mehr als 4 mal teurer ist als herkömmliche aus Plastik. Für jede verkaufte Packung AHO wird über ein Hilfsprojekt in wirtschaftlich schwachen Regionen ein Baum gepflanzt. Somit helfen wir bei der Wiederaufforstung und schaffen Arbeitsplätze über die Gemeinnützige Organisation Eden Reforestation. Wir verpacken unsere Lieferung in ökologischem Versandmaterial und alles kommt mit DHL GoGreen. Wir haben uns dazu entschieden auf nachhaltige Qualität zu setzen und ein Produkt zu erschaffen, hinter dem wir 100% mit unseren Werten stehen können.
 
Normalerweise wird im Versand viel Füllmaterial benutzt, welches nicht ökologisch ist wie Styropor oder Plastik. Auch das Klebeband zum verschließen der Pakete ist meist nicht aus Papier, sondern aus Kunststoff. Bei AHO verwenden wir 100% ökologisches recyceltes Versandmaterial mit Papierklebenband und ohne Plastik. Zudem versenden wir mit DHL GoGreen, dort werden die CO2-Emissionen ausgeglichen und dadurch haben wir einen klimaneutralen Versand, den es bei anderen Versanddienstleistern nicht gibt. Zudem pflanzen wir für jede einzelne Packung, die du kaufst, über Eden Reforestation einen Baum und gleichen damit das verbrauchte Versandmaterial nicht nur aus, sondern tun aktiv etwas Positives, um die Erde wieder grüner zu machen. Da wir direkt an die Kunden verschicken (DTC), haben wir weniger Versand-Aufwand. Wenn du im Bioladen oder im Supermarkt einkaufst, muss vorher alles mit Plastik umhüllt in Rollcontainern vom Großhandel geliefert werden. Deshalb wurden 3 Lagerplätze gebraucht, die separat beheizt oder gekühlt werden müssen (1. Produzent ➝ 2. Großhandel ➝ 3. Filiale). Bei unserem Direktversand sparen wir somit aktiv Versandmaterial, versenden ökologisch und verzichten auf umständige Lieferketten.
 
Ja, unsere Sticker sind zu 100% vegan. In unseren Produkten und auch in unseren Stickermaterialien werden keine tierischen Bestandteile eingesetzt. 
 
Um die Vitamine 100% zu erhalten, kannst du mit dem AHO Sprossen Mehl bei 42°C Brote, Cracker oder Plätzchen dörren. Wenn du kein Dörrgerät hast, kannst du deinen Backofen auf 50 Grad erhitzen und zwischen die Tür einen Holzlöffel klemmen, so dass durch den Spalt etwas Luft die Temperatur abkühlt. 
Allerdings kannst du mit dem AHO Sprossen Mehl auch super backen. Je nach dem wie viel Grad der Backofen hat, gehen natürlicherweise ein paar der wasserlöslichen B-Vitamine verloren. Dennoch hast du wesentlich mehr Vitamine als in jedem Weiß- oder Vollkornmehl. 
Es gibt aber weitere wertvolle Vorteile beim Sprossen Mehl, die nicht beim Backen verloren gehen, sondern sogar noch besser werden. Das sind hauptsächlich 2 Vorteile.
1.) Durch den Keimprozess wird die demineralisierende Phytinsäure abgebaut. Durch das Backen reduziert sich der Gehalt des Antinährstoffs noch weiter und das ist für den körperinternen Mineralhaushalt sehr positiv. 
2.) Die schwerverdauliche Stärke im Vollkorn wurde im Keimprozess zu gut verdaubaren Disacchariden umgewandelt. Diese werden z.B. beim Backen nicht abgebaut. 
 
Ja, du kannst mit AHO Sprossen Mehl Pizza einfach im Backofen backen. Die Temperatur beim Pizza Backen liegt normalerweise zwischen 250°C und 300°C. Wir empfehlen eine schonendere Temperatur von 180°C. Das dauert etwas länger, aber die Nährstoffe des wertvollen Sprossen Mehls werden bleiben besser erhalten.
 
Um die Vitamine 100% zu erhalten, kannst du mit dem AHO Sprossen Reis im Mixer z.B. zusammen mit Datteln eine Roh vegane Reismilch mixen und dann durch einen Nussmilchbeutel geben. Allerdings kannst du mit dem AHO Sprossen Reis auch super Milchreis oder Risotto kochen. Natürlicherweise gehen beim köcheln ein paar der wasserlöslichen B-Vitamine verloren. Dennoch hast du wesentlich mehr Vitamine als in jedem anderen Reis. In Japan wurde seit mindestens 5000 Jahren GABA-Reis gekocht, da dieser enorme gesundheitliche Vorteile wie die erhöhte Amino-Buttersäure bietet. Es gibt weitere wertvolle Vorteile beim Sprossen Reis, die nicht beim Kochen verloren gehen, sondern sogar noch besser werden. Das sind hauptsächlich 2 Vorteile. 1.) Durch den Keimprozess wird die demineralisierende Phytinsäure abgebaut. Durch das Kochen reduziert sich der Gehalt des Antinährstoffs noch weiter und das ist für den körperinternen Mineralhaushalt sehr positiv und so kann der Sprossen Reis besonders gut verdaut werden. 2.) Die schwerverdauliche Stärke im Vollkorn wurde im Keimprozess zu gut verdaubaren Disacchariden umgewandelt. Diese werden z.B. beim Kochen vom Reis nicht reduziert. Wenn du mehr über die Vorteile vom Sprossen Reis wissen magst, schau mal hier im Blog. Dort haben wir das ganze mit wissenschaftlichen Studien untermauert.
 
In zahlreichen Studien wird gezeigt, wie GABA (Gamma-Amino-Buttersäure) als Neurotransmitter positiv auf das zentrale Nervensystem wirkt. Der Arsengehalt in unserem gekeimtem Bio-Vollkorn-Naturreis liegt mit ca. 0,055 mg/kg unter den Grenzwerten für Kleinkinder und ist somit sogar für Schwangere, Säuglinge und Kinder zu empfehlen. Gekeimter Reis ist basisch und hat weniger Phytinsäure. Der Keimprozess potenziert die enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe.
 
Nachdem du das persönliche Gespräch mit Jannis gebucht hast, kannst du ihm 3 Dinge an hey@aho.bio schreiben: 1. Was isst du alltäglich typischer Weise morgens / mittags / abends. 2. Was würdest du gerne an deiner Ernährung verbessern. 3. Wie äußern sich die Probleme (z.B. Hautunreinheiten, Verdauung, Magenstechen). Jannis wird dann im individuellen Gespräch auf deine Punkte eingehen. Der Termin wird per Videocall stattfinden(du bekommst einen Link).
 
Das Food Startup AHO wurde 2020 von Alexander Wies gegründet. Zusammen arbeitet und lebt er mit seinem Team in einem Haus im Wald im Weserbergland. Die AHO.BIO GmbH hat 13 Mitarbeiter:innen, die in Handarbeit nährstoffreiche Lebensmittel aus Sprossen in ihrer eigenen Manufaktur herstellen.
 
Von Anfang an war es uns das Wichtigste, dass AHO alle Werte verkörpert, die wir auch privat leben möchten. Deshalb ist bei AHO alles bio, vegan, plastikfrei, es werden für jede verkaufte Packung über ein Hilfsprojekt Bäume gepflanzt, die Produkte sind vollwertig und wir arbeiten mit lokalen Bio-Landwirten aus Deutschland zusammen, damit Transportwege eingespart werden. Aus diesem Grund haben wir unser Startup „AHO“ genannt. „AHO“ ist ein indigenes Wort aus Lateinamerika und drückt eine vollkommene Bestätigung aus. Also heißt „AHO“ etwas mehr als nur „Ja". Früher wurde im Redekreis „AHO“ gesagt, nachdem eine Person in der Gruppe gesprochen hatte, sie gehört und bewusst wahrgenommen wurde. Dieses hundert prozentige „Ja“ möchten wir nicht nur privat, sondern auch im Arbeitsalltag sagen können. Die langfristige Vision unseres Startups haben wir somit im Namen fest verankert.
 
Gemeinsam mit seinem besten Freund Jannis hat Alex 2012 eine ziemlich lange Reise nach Lateinamerika angetreten. Letztlich haben sie ihre Sachen gepackt und sind 3 Jahre auf einer lateinamerikanischen Vulkaninsel inmitten eines Süßwassersees geblieben. Dort hatten die zwei Freunde eine intensive Naturerfahrung und haben sich mit ursprünglicher Ernährung auseinandergesetzt. Jannis musste währenddessen für sein Fernstudium in Philosophie tausende Jahre alte Texte lesen. In einem dieser Texte fand er ein Rezept für sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen. Die Jungs experimentierten und erschufen ihre eigene Rezeptur. 2015 kamen sie zurück nach Deutschland und bauten den Prozess mit Dörrgeräten nach, so dass der Sprossenbrei bei 42°C für ganze 2 Tage schonend getrocknet wurde. Immer mehr Freunde und Bekannte bekamen Wind von der Idee und wollten die gedörrten Sprossen Cracker irgendwie bekommen. Aus dieser Idee wurden die AHO Cracker geboren und wir haben eine Firma gegründet. Mit der Zeit haben wir weitere nachhaltige Superfoods aus nährstoffreichen Sprossen ins Sortiment genommen.
 
Mittlerweile haben wir eine ganze Bandbreite an nachhaltigen Superfoods aus nährstoffreichen Sprossen. Neben den drei Sorten AHO Cracker gibt es bei www.aho.bio auch zwei Sorten Pasta aus Sprossen, Sprossen Mehl, gekeimten Reis, gekeimte Haferflocken, gekeimte Sonnenblumenkerne, gekeimten Buchweizen und demnächst auch Sprossen Crunchies, Sprossen Müsli und eine proteinreiche Brotbackmischung aus 100% gekeimten Saaten.
 
Nachhaltigkeit ist für uns kein Merkmal oder Grund, aus dem AHO gekauft werden sollte. Nachhaltigkeit ist für uns eine Selbstverständlichkeit ohne die wir schlichtweg nicht arbeiten würden. Für uns ist eine gesunde Natur wichtiger als alles Andere. Deshalb ist eine plastikfreie Verpackung für uns einfach eine Grundvoraussetzung. Noch lieber verkaufen wir an Unverpacktläden, die gänzlich auf jede Verpackung verzichten. Derzeit haben wir neben den Unverpacktläden zwei Verpackungsmöglichkeiten. Die kleineren Tüten sind außen mit Papier und innen mit PLA beschichtet. PLA ist ein kompostierbares Material, dass durch Fermentation von Maisstärke gewonnen wird und eine Barriere hat. Somit fetten Ölsaaten nicht durch und wir können eine lange Haltbarkeit unserer gedörrten Produkte gewährleisten. Unsere größeren Nachfüller sind komplett aus Papier. Viele unserer Kund:innen bestellen spätestens ab der zweiten Bestellung viele Produkte in Nachfüllern und verstauen alles zu Hause z.B. in Gläsern.
 
Die Zusammenarbeit sieht so aus, dass wir direkt zum Feld fahren und uns die Rohstoffe anschauen. Unser Hauptlieferant ist ca. 30 km Luftlinie entfernt. Der traditionelle Biohof ist idyllisch und wir fühlen uns dort sehr wohl. Die goldenen Leinsamen für AHO werden z.B. nicht nur nicht gespritzt. Die Wildkräuter zwischen den Pflanzen dürfen stehen bleiben. Der achtsame Umgang mit der Natur ist uns extrem wichtig und durch die Wildkräuter zwischen den blauen Lein-Blumen können viele wichtige Insekten weiter leben. Auf großen Monokulturfeldern der modernen Bio-Landwirtschaft ist dies nicht mehr möglich. Im Rossmann oder DM ist ja jede in Plastik verpackte Leinsaat aus Kasachstan oder China. Da sind nicht nur die Verpackungen und die Transportwege umweltschädlich. Auch die achtsame Anbauweise ist auf diesen Monster-Bio-Plantagen wirklich nicht gewährleistet.
 
Für AHO wünschen wir uns, dass wir die dezentralisierte Nahrungsmittelproduktion hier in unserem Dorf erhalten können. Wir schaffen Arbeitsplätze im ländlichen Raum fernab von urbanen Metropolen. Hippe Startups platzieren sich ja üblicherweise gerne in Berlin, Hamburg, Köln, München oder Leipzig. AHO sitzt in der Pampa und das ist auch gut so. Wir können mit dem Fahrrad aus dem Wald den Berg runter rollen und sind bei der Arbeit. Hier fühlen wir uns wohl. Da, wo heute die Produktionshalle von AHO ist, war früher eine Schweinemast. Aus Tierhaltung wurde veganes Food Startup. Für uns ist das zukunftsweisend und der einzige Weg um wirklich enkeltauglich zu wirtschaften. Wir möchten nicht expandieren und auf keinem Fall in irgendein Industriegebiet umziehen. Bald haben wir unsere selbstdefinierte Wachstumsgrenze erreicht. Darüber hinaus haben wir keine wirtschaftlichen Wachstumsbestrebungen. Auf sozialer und ökologischer Ebene wollen wir AHO weiter optimieren, aber der finanzielle Anreiz ist nicht im Fokus von AHO. Deswegen wünschen wir uns für die Zukunft, dass wir AHO als wachstumsneutrales Kleinunternehmen vor Ort stabil etablieren können.