Veganes Kichererbsen Curry mit Gemüse und Sprossen Reis (Chana Masala)

Kichererbsen Curry mit Sprossen Reis Rezept

Als ich meine Schwester besucht habe, hat sie dieses köstliche Kichererbsen-Curry mit Sprossen Reis für uns gekocht. Sofort wusste ich, das kann ich euch nicht vorenthalten. Vor ein paar Wochen habe ich ein Foto davon auf Instagram (@aho.bio) geteilt, ihr wart euch einig und wolltet direkt das Rezept dazu haben. 

Der Name "Chana Masala" stammt aus der Hindi-Sprache, wobei "Chana" für Kichererbsen und "Masala" für eine Mischung von Gewürzen steht. Zusammen bedeutet "Chana Masala" also wörtlich übersetzt "Kichererbsen-Gewürzmischung".

Chana Masala ist ein beliebtes nordindisches Gericht, das oft als Hauptgericht oder Beilage serviert wird. Es besteht aus gekochten Kichererbsen, die in einer würzigen Sauce aus Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch und Gewürzen zubereitet werden. Das Gericht wird oft mit Naan-Brot oder Reis serviert und ist bekannt für seinen herzhaften Geschmack und die vielseitigen Aromen. 

Wir haben es zusammen mit gekeimtem GABA-Reis kombiniert, richtig lecker schmeckt es auch mit Chapatis aus Sprossen Mehl. 

Mehr Infos zu dem gekeimten Vollkorn-Reis

Rezept für ein würziges Kichererbsen-Curry (Chana Masala)

Kichererbsen Curry Zutaten

 

Zutaten für das indische Kichererbsen-Curry

1 Tasse Sprossen Reis 

200 g Kichererbsen (ungekocht)

etwas Kokosöl

1 Ingwerstück

3 kleine Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

6 große Tomaten 

2 EL Tomatenmark 

1 Zucchini (optional)

 

Ganze Gewürze

1 Zimtstange

1 TL Koriandersamen

1 TL Senfsamen

2-3 Kardamomkapseln

1 TL Kreuzkümmelsamen

 

Gewürze

1 TL Kreuzkümmel

2 TL Garam Masala

1/2 TL Chilipulver

1 TL Kurkuma

Salz und Pfeffer

 

Zubereitung für das vegane Curry

  1. Kichererbsen über Nacht einweichen und dann kochen. 
  2. Den Sprossen Reis in der 2,5 fachen Menge Wasser zum Kochen bringen und dann auf niedrigster Stufe köcheln lassen.
  3. Den Ingwer in feine Scheiben schneiden. Die ganzen Gewürze (Zimtstangen, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Senfkörner) und Ingwerscheiben kurz in Kokosöl anbraten. 
  4. Dann Knoblauch und Zwiebeln klein hacken und dazu geben. 
  5. Die Tomaten klein schneiden und mit Tomatenmark in die Pfanne geben und köcheln lassen. Gegebengalls noch etwas Wasser hinzugeben. 
  6. Gekochte Kichererbsen und die Zucchini hinzu. 
  7. Mit den Gewürzen (Kreuzkümmel, Garam Masala, Chilipulver, Kurkuma, Salz und Peffer) abschmecken. 
  8. Serviere das würzige Kichererbsen-Curry zusammen mit dem Sprossen Reis. Garniere nach Belieben das Curry mit frischen Kräutern wie Koriander, Petersilie oder Thaibasilikum. 


3 Tipps für das vegetarische Curry:

  • Zu dem Curry passt Gurkenraita, das ist ein Joghurt-Dip mit Minze. 
  • Mit etwas Kokosmilch wird das Curry noch cremiger.
  • Den Sprossen Reis und auch die Kichererbsen am besten jeweils in einem Schnellkochtopf oder Reiskocher zubereiten, dann ist der gekeimte Reis bzw. sind die Kichererbsen in 20–25 Minuten fertig. 

Tomatensauce Vorteile von Tomaten Lycopin

Vorteil von lang gekochten Tomaten: 

Ein Vorteil von lang gekochten Tomaten besteht tatsächlich darin, dass der Lycopin-Gehalt steigt. Lycopin ist ein Carotinoid, das besonders reichlich in Tomaten enthalten ist. Es ist ein natürlicher Farbstoff, der den Tomaten ihre rote Farbe verleiht.

Beim Erhitzen von Tomaten, insbesondere über einen längeren Zeitraum, wird das Lycopin aus den Zellstrukturen freigesetzt und in einer für den Körper leichter verwertbaren Form verfügbar gemacht. Durch den Kochprozess werden die Zellwände der Tomaten aufgebrochen, was die Freisetzung von Lycopin begünstigt. 

Warum ist das wichtig? Lycopin ist ein starkes Antioxidans. Es wird angenommen, dass es vor allem eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System hat und das Risiko von Herzkrankheiten verringern kann. Darüber hinaus wird Lycopin, mit dem Schutz vor bestimmten Krebsarten, in Verbindung gebracht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass weitere Forschung notwendig ist, um diese Zusammenhänge genauer zu verstehen.

Quellen

Moran, N. E., Thomas-Ahner, J. M., Wan, L., Zuniga, K. E., Erdman Jr, J. W., & Clinton, S. K. (2022). Tomatoes, lycopene, and prostate cancer: what have we learned from experimental models?. The Journal of nutrition, 152(6), 1381-1403.


Weitere Quellen zu Lycopin:

Clinton, S. K. (1998). Lycopene: chemistry, biology, and implications for human health and disease. Nutrition reviews, 56(2), 35-51.

Giovannucci, E. (1999). Tomatoes, tomato-based products, lycopene, and cancer: review of the epidemiologic literature. Journal of the national cancer institute, 91(4), 317-331.

Heber, D., & Lu, Q. Y. (2002). Overview of mechanisms of action of lycopene. Experimental biology and medicine, 227(10), 920-923.


Pataro, G., Carullo, D., Falcone, M., & Ferrari, G. (2020). Recovery of lycopene from industrially derived tomato processing by-products by pulsed electric fields-assisted extraction. Innovative Food Science & Emerging Technologies, 63, 102369

 

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